FAQsNachfolgend finden Sie häufig gestellte Fragen zu folgenden Bereichen: Allgemeines Seefracht Zolldienste Haben Sie eine Frage, die nicht in der Liste aufgeführt ist? Kontaktieren Sie uns per E-Mail unter faq@gl-kayser.de. Allgemeines01. Was sind Tarifkilometer?Tarifkilometer basieren auf einem rechnerischen Entfernungswerk, das aus einem System von mehreren tausend Knotenpunkten besteht. Wie ein „Spinnennetz“ liegen diese Knotenpunkte verteilt über Deutschland und ermöglichen so eine Ermittlung der Entfernungen zwischen verschiedenen Orten. Die Kilometer entsprechen dabei nicht den gefahrenen Autobahnkilometern. Tendenziell sind die Tarifkilometer-Entfernungen kürzer als effektive Straßenkilometer, da Umwege des Straßenverlaufs nicht berücksichtigt werden. zurück02. Wann ist meine Ware eigentlich sperrig bzw. wann wird Volumen berechnet und wie?LKWs haben gesetzlich festgelegte zulässige Zuladungsgewichte. Seit vielen Jahren werden die transportierten Güter jedoch immer leichter (Leichtbauweise, Aluminium- und Kunststoffmaterialien, Mikrotechnologie ...)! Hierdurch hat sich die begrenzende Größe eines LKWs verändert. Früher war das zulässige Gewicht die Einschränkung, heutzutage ist dies das Volumen (Laderaum) des LKWs. Um hier eine Verursachungsgerechtigkeit wiederherzustellen, wurden Sperrigkeiten eingeführt abhängig vom Volumen der transportierten Güter. Das folgende Beispiel erklärt die Berechnung des frachtpflichtigen Gewichtes: Ware: 1 Kiste (100 L x 120 B x 180 H cm) / 40 kg 1,00 x 1,20 x 1,80 m = 2,16 cbm (Volumen) 2,16 cbm x 300 kg = 648 kg frachtpflichtiges Gewicht *Werte sind abhängig von der Art und Aufbau des jeweiligen LKWs und können daher abweichen! zurück03. Was ist ein LKW-Stellplatz? Und wie viele Stellplätze hat ein LKW?Ein LKW-Stellplatz entspricht dem Maß einer Europalette und misst damit 80 cm x 120 cm! Die Anzahl der Stellplätze eines LKW ist abhängig von der Bauart und der Größe des Anhängers. Kleine Nahverkehrs-LKW (7,5 t) haben ca. 15 Stellplätze. Fernverkehrs-LKW haben in der Regel 33 oder 34 Stellplätze. zurück04. Wie lauten Ihre Geschäftsbedingungen?G.L. Kayser arbeitet ausschließlich aufgrund der Allgemeinen deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) neueste Fassung. zurück05. Wie erreiche ich welchen Mitarbeiter und wer ist wofür zuständig?Ihre wichtigsten Ansprechpartner finden Sie in unserer Kundentelefonliste. Sollten Sie einen Mitarbeiter mal nicht in der Liste finden, hilft Ihnen unsere Zentrale 0 61 31/585-0 gerne weiter. zurück06. Wer sind Ihre Partner und wie lauten deren Kontaktdaten?Unsere ständig aktualisierten Partnerdaten finden Sie je Land im Downloadbereich unter Länderblätter. zurück07. Wie lang sind Ihre Laufzeiten innerdeutsch und innerhalb Europas?G.L. Kayser unterhält Linienverkehre in ganz Europa. Detaillierte und ständig aktualisierte Angaben hierzu finden Sie im Downloadbereich bei den Abfahrtsplänen. zurück08. Gibt es Express-Möglichkeiten?G.L. Kayser bietet Ihnen im nationalen und internationalen Geschäft Expressdienste zur Distribution Ihrer besonders eiligen Güter an. Weitere Informationen finden Sie in den Bereichen Deutschland und Europa unter dem Menüpunkt „Dienstleistungen“. zurück09. Wie ist Ihre Position zum Thema Maut in Europa? Was berechnen Sie?In den europäischen Ländern werden unterschiedliche Mautsysteme eingesetzt mit stark differierenden Mautsätzen. G.L. Kayser muss diese gesetzlichen Belastungen (Gebühren bzw. Steuern) an seine Auftraggeber weiterbelasten, führt diese Position jedoch separat in den Rechnungen auf. Dies erleichtert für alle Beteiligten die Transparenz und damit die Nachvollziehbarkeit der zusätzlichen gesetzlichen Belastungen. zurück10. Kann ich meine Sendung verfolgen und habe ich die Möglichkeit, Ablieferbelege zu ziehen?G.L. Kayser bietet Ihnen Möglichkeiten zur Verfolgung Ihrer Sendungen im Internet und dem Abruf von Zusatzinformationen (z. B. Ablieferbeleg). Nähere Informationen hierzu finden Sie unter „Sendungsverfolgung“ . zurück11. Gibt es eine generelle EDV-Anbindung zu meinem Speditionspartner?G.L. Kayser bietet Ihnen verschiedene Lösungen für EDV-Anbindungen. Wahlweise gibt es die Möglichkeit, Aufträge über das Internet zu erfassen oder individuelle Kundenanbindungen zu programmieren. Näheres hierzu finden Sie unter „Datenkommunikation“. zurück12. Was ist eine Routing-Order?Eine Routing-Order ist die Weisung des Frachtzahlers an den Absender, welcher Spediteur den Transport organisieren soll. zurück13. Was ist ein Lademeter?Ein Lademeter ist ein 1 Meter des Laderaums eines LKWs in der Länge. Ein Sattelzugauflieger misst z. B. 13,60 Meter und hat damit eine Laderaumkapazität von 13,6 Lademetern. Durch die Breite eines LKWs von ca. 2,40 m entspricht 1 Lademeter ungefähr 2,4 qm (2,40 m Breite x 1 m Länge). zurück14. Ist Palettentausch möglich? Welche europäischen Länder tauschen?In Deutschland sowie folgenden europäischen Ländern bietet G.L. Kayser Ihnen die Möglichkeit des Europalettentausches:
15. Was bedeutet Regellaufzeit?Die Regellaufzeit in ein jeweiliges Fahrgebiet gibt die gängige Zeit an, die Ihre Waren ab dem Verladetag bei G.L. Kayser bis zur Auslieferung beim Empfänger in der Regel für den Transport benötigen. Diese Angabe stellt jedoch keinen Garantieanspruch dar. Für besonders eilige Waren empfehlen wir Ihnen daher unsere Expressdienste im nationalen und internationalen Verkehr. Weitere Informationen zu unseren Regellaufzeiten in die jeweiligen Länder erhalten Sie im Downloadbereich unter Länderblätter (Link). zurück16. Was ist Beschaffungslogistik?Mit der Beschaffungslogistik bietet Ihnen G.L. Kayser die Möglichkeit, die Warenströme von Lieferanten zu Ihrem Standort/Lager selbst zu kontrollieren. Sie bestimmen, wer die Waren beim Lieferanten abholt, und haben somit auch die Kontrolle über die Frachtkosten. Zusätzlich bietet die Beschaffungslogistik Ihnen den Vorteil, die Anzahl der LKWs zu reduzieren, die pro Tag, Woche oder Monat bei Ihnen anliefern bzw. abholen! Dies spart Ihnen viel Zeit und Geld! zurück17. Was bedeutet „paneuropäisch“?Ein paneuropäisches Netzwerk ist ein Gesamt-Europa umfassendes Logistiknetzwerk. In diesen Systemen werden eine Vielzahl von Produktions-, Zuliefer- und Lagerstandorten europaweit verknüpft und bilden in der Gesamtheit ein komplexes Netzwerk aus Produktion, Lagerung, Transport und Informationstechnologie. zurückSeefracht01. Welche Dokumente brauche ich wann für Seefracht-Import?Eine Woche vor Ankunft des Schiffes:
02. Was ist Delivery-Order-Fee bzw. Zessionsgebühr?Abfertigungsprovison für das Freistellen von Sendungen im Hafen. zurück03. Welche Dokumente brauche ich wann für Seefracht-Export?Vor Abholung der Sendung: Speditionsauftrag 04. Was bedeuten folgende Abkürzungen?BAF: Bunker Adjustment Factor = Schiffsdieselzuschlag aufgrund der schwankenden Ölpreise 05. Was bedeutet Barge bzw. Bahn/Kombi?Kombinierte Transportmöglichkeit; verglichen mit dem LKW-Transport günstiger, aber auch langsamer. 06. Welche Container gibt es? Wie sind die Abmessungen? Wie hoch ist das Ladevolumen?Link zum Download-Bereich (Container-Equipment/PDF-Dokument) Indossament Indossant 07. Was ist ein HS-Code?Der HS-Code (Harmonized System Code) ist die Zolltarif- bzw. Warennummer und dient der Klassifizierung der Waren für die Statistik des Warenverkehrs. Weltweit sind die ersten sechs Ziffern gleich. zurück08. Wo kann man die Zolltarif- bzw. Warennummer nachlesen?Nachzulesen im Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik 09. Was bedeutet Konferenz?Konferenzen sind Zusammenschlüsse von Reedereien, die zu einheitlichen Beförderungsbedingungen und Preisen bestimmte Fahrtgebiete nach einem gemeinsamen Fahrplan bedienen. Rechtlich also Preis-, Konditionen- und Gebietskartelle. 10. Was sind Outsider?Outsider sind Reedereien, die sich keiner Konferenz oder Pool angeschlossen haben, sondern als deren Konkurrenz auftreten. Da die Outsider in der Regel nicht die Abfahrtsdichte und den Service einer Konferenz bieten können, bieten sie den Befrachtern meist günstigere Frachtsätze an. Bei Outsiderlinien besteht immer das große Risiko, dass Schiffe verspätet eintreffen bzw. abfahren. Dies resultiert hauptsächlich daraus, dass sich Outsider-Linien vermehrt nach Aufkommen und Nachfrage richten und auch zwischendurch den Fahrplan entsprechend anpassen. Zolldienste01. Was ist das ATLAS-Verfahren?A utomatisiertes T arif- und L okales Zoll- A bwicklungs- S ystem. 02. Was ist ein OZL? Bietet Kayser OZL an?O ffenes Z oll- L ager – Zollgutlagerung auf der dafür vorgesehenen unverschlossenen Fläche. 03. Was ist eine Importlizenz? Wann brauche ich sie?Die Importlizenz dient dazu, laufend zuverlässige Kenntnisse über geplante Einfuhren von landwirtschaftlichen Produkten zu erhalten. Die Einfuhrlizenz ermöglicht damit eine vorausschauende Marktbeobachtung. Mögliche Störungen des Agrarmarktes können dadurch rechtzeitig erkannt und durch gezielte Lenkungsmaßnahmen vermieden werden. In der Bundesrepublik Deutschland werden Einfuhrlizenzen von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn auf Antrag erteilt. Dies ist mengenmäßig begrenzt und zeitlich befristet. 04. Was ist eine Einfuhrgenehmigung? Wann brauche ich sie?Die Einfuhr von Waren (z. B. Textilien, Schuhe, Haushaltsgegenstände aus Keramik) kann von der Vorlage einer Einfuhrgenehmigung abhängig gemacht werden. Einfuhrgenehmigungspflichten als besondere Form von Überwachungsmaßnahmen dienen dem Schutz der heimischen Wirtschaft. Ob für eine Ware grundsätzlich eine Einfuhrgenehmigung vorzulegen ist, ergibt sich aus der Einfuhrliste. Sobald aus einem Drittland eine Exportlizenz vorliegt, muss auf Grund dieser eine Einfuhrgenehmigung beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn) beantragt werden. 05. Was ist ein begleitendes Verwaltungsdokument (BVD)?Ein begleitendes Verwaltungsdokument dient dazu, verbrauchsteuerpflichtige Waren (z. B. Schaumwein, Bier, Branntwein) unter Aussetzung der Steuer zu befördern. Diese Möglichkeit steht nur Gewerbetreibenden offen, die Inhaber eines sog. Steuerlagers sind. Steuerlager sind von der Zollverwaltung zugelassene Herstellungsbetriebe und Lagerstätten für Erzeugnisse. zurück06. Was ist ein Ursprungszeugnis Form A?Dies ist ein Präferenznachweis und Ursprungszeugnis in einem Formblatt und wird von den Verkäufern der sog. Entwicklungsländer, zwischen denen das Präferenzabkommen APS mit der EG besteht, ausgestellt. APS = Allgemeines Präferenz System Wareneinfuhren aus diesen Ländern können mit einem ermäßigten Zollsatz, gegenüber dem höheren Drittlandszollsatz, abgefertigt werden. zurück07. Was ist ein Überwachungsdokument (ÜD)?Der Rat oder die Kommission der EG kann durch Verordnung eine vorübergehende gemeinschaftliche Einfuhrüberwachung von zurzeit nicht genehmigungspflichtigen Waren mit Überwachungsdokument (ÜD) anordnen. 08. Was ist Fiskalvertretung?Die Vertretung eines in Deutschland ansässigen Unternehmens durch einen vorgeschalteten „Fiskalvertreter“ (= Zollagenten) in einem anderen EU-Mitgliedsstaat (z. B. Belgien oder Niederlande) im Rahmen der Einfuhr-Zollabfertigung für Waren, die nachweisbar physisch nach Deutschland befördert werden. 09. Was ist eine EX 1?EX 1 steht für Ausfuhranmeldung in ein sog. Drittland. EU 1 steht für Ausfuhranmeldung in ein EFTA- (Schweiz, Liechtenstein, Island, Norwegen). Jede Ware, die nicht in einen EU-Mitgliedsstaat exportiert wird, muss bei der vom Versender zuständigen Zollstelle zur Ausfuhr angemeldet werden. |
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